Welcome to Inner Jungle Maps

*Triggerwarnung: die Beiträge im Blog folgen nicht den Empfehlungen des copywriting

Wann und in welchen Situationen fühlst Du Dich innerlich im Dschungel?

Wenn Dir auf diese Frage sofort etwas einfällt, könnten hier im Blog interessante Gedankengänge für Dich dabei sein.

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Zuhören I: Mentale und emotionale Aspekte

-„In wichtigen Gesprächen bin ich nur dabei zu überlegen, was ich als nächstes sagen soll.“
– „Eigentlich bin ich eine gute Zuhörerin. Aber wenn xy redet und redet, krieg´ ich die Krise.“
– „Beim Thema yz schwillt mir der Kamm!“
So etwas kennen wir alle, mehr oder weniger.

Was diesen Sätze gemeinsam haben, ist Folgendes:

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Warum dieser Blog?

Zum einen, weil ich gern schreibe – meine Art, den Gedanken freien Lauf zu lassen, um sie mit Lust in Sprache zu fassen.

Besonders gern lasse ich sie frei, wenn es um die Beschreibung zwischenmenschlicher Ereignisse geht, mit denen wir uns das Leben unnötig schwer machen. Ich beschreibe hier Praxissituationen, die Vielen bekannt sein dürften. Da ich seit 30 Jahren freiberuflich in der täglichen Praxis von Unternehmen tätig bin, sind es überwiegend Beispiele aus der (agilen) Arbeitswelt. Es sind Situationen, in denen zwischen Menschen etwas emotional Wirkungsvolles passiert und Teams oft ratlos und zeitweise verwirrt zurücklässt.

Der Inner Jungle wird betreten. Um Licht ins Dickicht zu bringen und Auswege zu finden, braucht man taugliche Landkarten, also Modelle. „Tauglich“ sind solche Maps in dem Moment, wo sie Bewusstheit über etwas schaffen und somit den Raum für bewusste Neuentscheidungen eröffnen. Dies zahlt auf die Autonomie der Beteiligten ein. Und ja, ich gehe von der Hypothese aus, dass der Outcome von Arbeitsbeziehungen – um diesen geht es mir vorrangig – qualitativ umso höherwertiger wird, je emotional autonomer die Beteiligten im Kontakt miteinander sind. Was ich darunter verstehe, wird demnächst hier zu lesen sein.

Sollte sich hier und da ein ironischer Unterton zeigen: für eine zweite Triggerwarnung hat es leider nicht gereicht. So Manches, was Menschen miteinander in Beziehungen gestalten, kann ich mit Humor leichter annehmen. Sei es mir gegönnt.

Es gibt noch einen weiteren Grund für das Veröffentlichen meiner Gedanken.

Die Entscheidung dafür, einen Blog zu gestalten habe ich in bester Boomer – Manier lange genug vor mir hergeschoben. Wer interessiert sich schon für die Mikroprozesse der Selbstblockade im Bewusstsein und die Ausstrahlung auf Zwischenmenschliches? Je härter die Zeiten, desto notwendiger sind Impulse zur Selbstregulation. Davon haben mich meine Unternehmenskunden und EinzelklientInnen in den letzten zwei Jahren endgültig überzeugt. Sie haben mich, ohne es zu wissen, darin bestärkt, damit sichtbar werden zu wollen. Einfach Danke dafür.

Solltest du auf der Suche nach einem Profi für deine / eure Begleitung sein, geben dir die Blogbeiträge  eine Idee, welches Bild von Entwicklung ich habe und ob es dich / euch anspricht. 

Solltest du als Agile Coach, ScrumMaster oder BeraterIn tätig sein und emotional verstrickte Teams begleiten, kannst du mich ansprechen, wenn du professionelle Supervision möchtest. Sich hin und wieder als unwirksam zu erleben, ist erst einmal auch völlig normal. Wenn dies häufiger vorkommt, beginnt es an der Selbstzuversicht zu nagen. Solche Situationenmit mit einem unbeteiligten Profi   zu reflektieren – damit meine ich keineswegs nur mich –, ist ein effektiver Weg für (d)ein persönliches Wachstum in der Rolle.

Wozu also dieser Blog?

Achja, dies ist kein Ratgeber – Blog. Was nicht heißt, dass alle Beiträge „tippbefreit“ sind.

Mein Ziel ist eher das Nachvollziehbarmachen von komplexem innerem Geschehen auf individueller Ebene und den Auswirkungen auf die Beziehungsgestaltung. Führt dies zu nur einer Erkenntnis über sich selbst, hat sich das Lesen bereits gelohnt.

Und klar: Landkarten sind nicht das Gebiet.

Auch ist „innendrin“ nicht 24/7 Dschungelcamp angesagt. Hoffentlich.

Wie gesagt, Landkarten sind dann nützlich, wenn sie wiederkehrende Muster erkennbar werden lassen.
Es sind Muster des Wahrnehmens, Denkens und Fühlens auf der subjektiven Ebene und den wiederkehrenden Mustern der Beziehungsgestaltung im Jetzt. Im Inner Jungle ist man auf jeden Fall mit Navi besser dran als ohne.

Diese Blickwinkel in Kombination ermöglichen mir selbst immer neue Erkenntnisse, Hypothesen und fließen als produktive Eckpfeiler in meine Arbeit in Teams ein. Mal explizit, mal implizit. Dabei besteht für mich diese Reihenfolge: Mensch, Kontext, Problem und ganz zuletzt Interventionen auf Basis solcher mentalen Modelle.

Wenn du Lust hast, komm´ mit auf meinen Streifzug durch den inner Jungle.
Mit dabei sind unterschiedlichste Blickwinkel: körperorientierte, imaginative, kognitive, systemische und letztlich achtsamkeitsbasierte Ansätze.

Ich wünsche Euch LeserInnen den ein oder anderen AHA – Moment.

Herzlich, Uwe